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Nationale NCD-Strategie: Der Mensch steht im Zentrum
Author(s) -
Christine Romann
Publication year - 2015
Publication title -
schweizerische ärztezeitung
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4004
pISSN - 0036-7486
DOI - 10.4414/saez.2015.03920
Subject(s) - political science
Im Herbst 2013 hatte der Dialog Nationale Gesund heitspolitik – die ständige Plattform von Bund und Kantonen zu aktuellen gesundheitspolitischen The men – die Weichen gestellt für die Erarbeitung einer nationalen Strategie zur Prävention nichtübertrag barer Krankheiten (noncommunicable diseases = NCDs). Zu diesen zählen gemäss WHO Diabetes, HerzKreislaufErkran kungen, Krebs, chronische Atemwegs erkrankungen und psychische Störun gen. In der Schweiz werden auf Grund der Häufig keit und Krankheitslast die muskuloskelettalen Erkrankungen dazugezählt; hingegen sind die psy chischen Störungen nicht Teil der NCDStra tegie, son dern werden im Dialogprojekt «Psychische Gesund heit» gesondert angegangen. Die NCDs sind für 86% aller Todesfälle und 77% der Krankheitslast in der Europäischen Region der WHO verantwortlich [1]. Charakteristisch für diese NCDs sind ihre gemeinsamen Risikofaktoren und Determinanten, aus welchen sich NCDübergreifende Präventions chancen ergeben – diese gilt es nun zu nutzen! Die nun erstmals vorgeschlagene nationale NCDStrategie wurde von einem erweiterten Leitungsgremium entwi ckelt: Die Grundlagen dazu entstanden in zwei Arbeits gruppen unter Einbezug der Stakeholder, darunter auch der FMH, die ebenfalls im erweiterten Leitungs gremium Einsitz nehmen konnte. Der Entwurf dieses Strategiepapiers geht nun in eine breite Vernehmlas sung. Wir stellen hier die wichtigsten Inhalte vor:

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