ReMed: Krisen haben viele Gesichter
Author(s) -
Iris Leu,
Peter Christen
Publication year - 2015
Publication title -
schweizerische ärztezeitung
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4004
pISSN - 0036-7486
DOI - 10.4414/saez.2015.03510
Subject(s) - political science
Krisen machen auch vor Ärztinnen und Ärzten nicht Halt. Unvermittelt durchbrechen sie den Alltag und stellen das Leben auf den Kopf – ein Konflikt bei der Arbeit, der plötzlich ausartet, ein Behandlungs fehler, der das Selbstvertrauen erschüttert, oder Be ziehungsprobleme, die depressive Verstimmungen auslösen. ReMed bietet in solchen kritischen Momenten rasch und unbürokratisch Hilfe. Bei jeder Kontaktauf nah me meldet sich ein erfahrenes Beraterteam in nerhalb von 72 Stunden und bespricht die persön liche Situation. Burnout macht auch vor Ärztinnen und Ärzten nicht Halt, im Gegenteil, sie sind besonders gefährdet, in eine solche Krise zu fallen. Mindestens 20% der Ärzte leiden an einem BurnoutSyndrom, 78% sind unzufrieden mit ihrem Beruf. Burnout ist kein sporadisches Phänomen mehr, sondern hat sich längst zu einem Flächenbrand im Gesund heitswesen entwickelt, sagt Dr. med. Thomas Berg ner, Facharzt in eigener Praxis und Autor des Buches Burnout bei Ärzten. Doch die Vielfältigkeit der krankmachenden Fakto ren und die Vielzahl der Symptome erschweren es, Burnout rechtzeitig zu erkennen. ReMed, das Unter stützungsnetzwerk für Ärztinnen und Ärzte, hat diese Schwierigkeit erkannt und wirkt neben den Be ratungen mit seinem Angebot auch präventiv.
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