Vom interaktionalen Organisieren zum Organisieren von Kommunikation
Author(s) -
G Editores,
Harald Tuckermann,
Johannes Rüegg-Stürm,
Silke Bucher,
David Kurz,
Jürgen Merz,
Johannes Rüegg- Stürm,
Oec Johannes
Publication year - 2008
Publication title -
schweizerische ärztezeitung
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4004
pISSN - 0036-7486
DOI - 10.4414/saez.2008.13404
Subject(s) - philosophy , political science
Die im Beitrag "Wandelresistenz" erarbeitete Sichtweise auf Spitaler, das "interaktionale Organisieren", unterliegt Bedingungen, die heutzutage zunehmend erodieren. Statt an dieser Beobachtung zu verweilen, nimmt dieser Beitrag die Frage auf, wie der notwendig werdende Perspektivenwechsel prinzipiell bearbeitet werden kann. Der Perspektivenwechsel besteht darin, zukunftig nicht nur okonomisch die Frage nach Effizienz zu stellen oder sich medizinisch-pflegerisch auf die Einhaltung und Entwicklung der professionellen Standards zu konzentrieren. Zukunftig kommt der Blick auf die Organisation als solche hinzu. Diese ‚Wiederentdeckung' fokussiert auf das Organisieren von Kommunikation. Uber die Strukturierung von Kommunikation lasst sich die Grundlage dafur schaffen, die vielfaltigen Themen okonomischer Effizienz, organisationaler Strukturierung, professionaler Standards und relationaler Identifikation der Beteiligten produktiv zu verknupfen. Auf diese Weise konnen Krankenhauser die Herausforderung bewaltigen, intentionale Veranderungen an den Grundlagen ihres Organisierens zu unternehmen, die traditionellerweise nicht in der Aufmerksamkeit "interaktionalen Organisierens" liegen.
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