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Empfehlungen für Evaluationsstudien von Informationssystemen im Gesundheitswesen
Author(s) -
Jos Aarts,
Elske Ammenwerth,
Andrea Berghold,
Marie-Catherine Beuscart-Zéphir,
Jytte Brender,
Thomas Bürkle,
Martina Deibl,
Martin Denz,
Rolf Holle,
Mathew Jones,
Joe Liu,
Christian Nøhr,
Ulrich Prokosch,
Michael Rigby,
Cornelia M. Ruland,
Heike Sander,
Nikki Shaw,
Arjen Stoop,
Jan Talmon,
Vivian Vimarlund,
Jeremy C Wyatt,
Frieda Kaiser,
Gudrun Hübner-Bloder,
Hui Wang,
K. Pfeifer
Publication year - 2003
Publication title -
schweizerische ärztezeitung
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4004
pISSN - 0036-7486
DOI - 10.4414/saez.2003.09979
Subject(s) - medicine
Das Gesundheitswesen ist ohne die systematische Verarbeitung von Informationen nicht mehr denkbar. Informationstechnologie hat in den letzten Jahren eine weite Verbreitung in Krankenhäusern und im ambulanten Bereich gefunden. Informationstechnologie hat offenbar das Potential, die Effizienz von Abläufen zu erhöhen und dadurch indirekt die Patientenversorgung zu verbessern. Allerdings birgt der Einsatz von Informationstechnologie auch Gefahren und Probleme. So können unzureichend gestaltete Werkzeuge die Benutzer in ihrer Arbeit behindern, und Softwarefehler können zu Datenverlust oder sogar zur Schädigung von Patienten führen. Daher ist es sehr wichtig, die Qualität der Informationstechnologie und ihre Auswirkungen systematisch zu überwachen und zu verbessern. Die Evaluation der Informationstechnologie kann helfen, Probleme rechtzeitig zu erkennen und schnell zu lösen. Dies führt letztendlich zu einer höheren Kosteneffizienz von Informationstechnologie und zu einer verbesserten Versorgung. Die Evaluation von Informationstechnologie erfordert die geeignete Kombination von Methoden z. B. aus den Sozialwissenschaften, der Informatik und der Biometrie. Der interdisziplinäre Austausch ist aber häufig nicht optimal ausgeprägt. Zur Förderung einer interdisziplinären Diskussion über die Weiterentwicklung der Evaluationsforschung wurde daher im April 2003 an der Privaten Universität für Medizinische Informatik und Technik ein Europäischer Workshop «New Approaches to the Systematic Evaluation of Health Information Systems (HISEVAL)» organisiert. Der Workshop wurde von der European Research Foundation (ESF) finanziert. Die Ziele des Workshops waren: – Zusammenbringen von Experten aus verschiedenen Bereichen wie Informatik, Medizinische Informatik, Ökonomie, Gesundheitswesen, Biometrie, Psychologie und Soziologie. – Ermöglichung der Diskussion und des Austauschs zu den dringenden Themen der Evaluationsforschung zwischen verschiedenen Fachbereichen sowie Ermöglichung des Austauschs von Wissen über Methoden und Werkzeugen. – Planung konkreter internationaler und interdisziplinärer Initiativen wie die Entwicklung von Leitlinien oder Methodendatenbanken zur Unterstützung von Evaluationsstudien. – Aufbau eines Europäischen Netzwerkes zur Unterstützung langfristiger Forschungsaktivitäten. a Ass.-Prof. Dr., Forschungsgruppe Bewertung von Informationssystemen des Gesundheitswesens, Universität für Medizinische Informatik und Technik Tirol (UMIT), Innsbruck, Österreich

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