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CIRS-Flash Nr. 9: Subduralhämatom verpasst
Author(s) -
Markus Gnädinger,
Esther Henzi
Publication year - 2019
Publication title -
primary and hospital care allgemeine innere medizin
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 2297-7163
pISSN - 2297-7155
DOI - 10.4414/phc-d.2019.10102
Subject(s) - flash (photography) , environmental science , optics , physics
Eine gut 70-jährige Patientin leidet an Hypertonie und Hypercholesterinämie. Sie wird mit Candesartan/HCT und Rosuvastatin behandelt. Sie stürzt beim Spaziergang und prellt sich den Hinterkopf. In der Folge Kopfschmerzen und Sehstörung. Letztere wird auf eine Amotio retinae zurückgeführt. Für Ersteres wird eine Angio-MRI-Untersuchung des Kopfes durchgeführt, die zwölf Tage nach dem Unfall stattfindet. Diese zeigt etwas erweiterte Liquorräume biparietal, ansonsten keine posttraumatischen Veränderungen. Drei Monate nach dem Unfall berichtet die Patientin über fortgesetzte Kopfschmerzen, Gangstörung und eine Schwäche der linken Körperhälfte. In der notfallmässigen CT findet sich ein ausgedehntes Subduralhämatom (SDH) rechts, das trepaniert wird. Der Patientin geht es danach gut. Die Moral der Geschichte: Dran denken, dass eine MRI-Untersuchung das SDH (welches explizit erfragt wurde) verpassen kann.

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