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«Hope for the Best, and Prepare for the Worst»
Author(s) -
Klaus Bally,
C Cina
Publication year - 2018
Publication title -
primary and hospital care allgemeine innere medizin
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 2297-7163
pISSN - 2297-7155
DOI - 10.4414/phc-d.2018.01662
Subject(s) - aeronautics , psychology , computer science , engineering
«Hope for the Best, and Prepare for the Worst» – das war der Titel eines im Jahre 2003 erschienen Artikels aus der Feder von Prof. A.L. Back [1], Onkologe aus Seattle, dessen wissenschaftliches Interesse der Kommunika tion mit schwer kranken Menschen gilt. In diesem Arti kel haben Back und seine Kollegen eine Technik vorge stellt, wie es gelingen kann, die Hoffnung des Patienten auf eine Verbesserung seines Gesundheits zustandes nicht zu zerstören und ihn gleichzeitig auf einen mög licherweise ungünstigen Verlauf vorzubereiten. Hierbei geht es nicht um das alleinige Überbringen schlechter Nachrichten, sondern darum, mit dem Pa tienten über die Ungewissheiten einer lebensbedro henden Erkrankung zu sprechen. Kranke Menschen sollen befähigt werden, Entscheide zu fällen, die für den Umgang mit ihrer Erkrankung bedeutungsvoll sind. Dafür müssen sie in der Lage sein, ihre Prognose realistisch einzuschätzen. Viele Menschen haben un realistische Vorstellungen der Behandlungsziele und des zu erwartenden Verlaufs ihrer Krankheit [2, 3]. Oftmals werden Patienten mit einer potenziell lebens bedrohlichen Erkrankung vergleichsweise früh im Verlauf ihrer Erkrankung von ihren Ärzten mit statisti schen Angaben über den möglichen Verlauf und die Prognose ihrer Erkrankung informiert. Diese Informa tion reicht in der Regel nicht aus, Entscheidungen zu fällen – oftmals vermeiden es Patienten, im weiteren Verlauf über die Prognose ihrer Erkrankung zu spre chen oder haben den Eindruck, die ihnen übermittel ten statistischen Werte seien für ihre persönliche Situ ation nicht zutreffend [4]. Wenn wir unsere Patienten unterstützen möchten, sich mit der Prognose ihrer Erkrankung bewusst aus einanderzusetzen, müssen wir: Viele Patienten mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung haben unrealistische Vorstellungen des zu erwartenden Krankheitsverlaufs und der Therapieziele. Es ist deshalb wichtig, mit ihnen über die Ungewissheiten der Erkrankung zu sprechen und sie dadurch zu befähigen, selbstständig Entscheidungen zu treffen.

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