Laparoskopische Implantation eines Zwerchfellstimulators bei tetraplegischen Patienten
Author(s) -
Peter Bartel,
Alessandro Wildisen,
Jürgen Pannek,
Franz Michel,
Helene Lustenberger,
Michael Baumberger
Publication year - 2012
Publication title -
forum médical suisse ‒ swiss medical forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1661-6146
pISSN - 1661-6138
DOI - 10.4414/fms.2012.01025
Subject(s) - medicine , gynecology
Bei zwei Patientinnen mit posttraumatischer Tetraplegie unterhalb C1 wurde wegen läsionsbedingten Sistierens der spontanen Zwerchfellatmung jeweils die Anlage eines Tracheostomas zur apparativ unterstützten Beatmung erforderlich. Eine 62-jährige Patientin wies eine komplette Läsion, ASIA-Impairment-Scale (AIS) A, eine 23-jährige Patientin eine inkomplette Läsion (AIS C) auf. Wegen der dauerhaften Abhängigkeit von relativ grossen Beatmungsgeräten mit logistischen, finanziellen und sozialen Konsequenzen wünschten beide Patientinnen eine alternative Form der unterstützten Ventilation. Da als Alternative zur apparativ unterstützten Ventilation lediglich die chronische elektrische Stimulation des Zwerchfells beschrieben ist, wurden die zur Verfügung stehenden Stimulationsformen vorgestellt. Nach ausführlicher Diskussion entschieden sich beide Patientinnen gegen die Implantation eines Nervus-phrenicusStimulators und für die laparoskopische Implantation von Stimulationselektroden am Zwerchfell.
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