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Primär abszedierende Infektion einer Hydrozele testis
Author(s) -
J Krebs,
J Pannek,
J Janzen
Publication year - 2011
Publication title -
forum médical suisse ‒ swiss medical forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1661-6146
pISSN - 1661-6138
DOI - 10.4414/fms.2011.07688
Subject(s) - biology
Anamnese Ein 50-jähriger Patient erlitt nach der Resektion eines intramedullären Ependymoms 2007 eine komplette Tetraplegie (motorisch sub C4, sensibel sub C2). Die Blasenentleerung erfolgte zunächst per Reflexmiktion in ein Kondomurinal. Im Oktober 2010 entwickelte er im Rahmen einer perioperativen Harnableitung mittels transurethralen Dauerkatheters eine Urosepsis. Aufgrund einer zunehmenden Restharnbildung wurde zur Blasenentleerung ein intermittierender Katheterismus etabliert. Wegen eines Ependymom-Rezidivs wurde im Juli 2011 erneut eine Tumorresektion mit perioperativer Harnableitung mittels Dauerkatheter durchgeführt. Nach Entfernung des Katheters entwickelte der Patient febrile Temperaturen. Zudem bemerkte er eine zunehmende Schwellung des linken Hodens. Daraufhin wurde ein urologisches Konsil initiiert. Anamnestisch bekannt war eine chronische Niereninsuffizienz als Folge einer IgA-Glomerulonephritis (Erstdiagnose 1979), aufgrund derer 1989 eine Nierentransplantation vorgenommen worden war. Seitdem bestand eine Immunosuppression mit Ciclosporin 150 mg und Azathioprin 50 mg. Darunter entwickelte der Patient 2001 eine Pityriasis lichenoides acuta, mehrere Pneumonien sowie eine Urosepsis.

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