Nachweis von Blut im Stuhl: die alten Tests nicht vergessen!
Author(s) -
P Marko
Publication year - 2011
Publication title -
forum médical suisse ‒ swiss medical forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1661-6146
pISSN - 1661-6138
DOI - 10.4414/fms.2011.07641
Subject(s) - philosophy , art
In diesem sehr interessanten Fall ist der Nachweis des Blutes im Stuhl trotz der anämisierenden Blutungen wiederholt negativ. Dies erinnert uns daran, dass die neuen immunologischen Methoden, auch wenn sie Vorteile haben – wie hohe Spezifität und Bequemlichkeit (keine Diätvorschriften) – für die Blutungen aus dem oberen Gastrointestinaltrakt ungenügend sensitiv sind, da das Hämoglobin bereits verdaut sein kann [2]. So kann ein positiver Häm-Porphyrinoder guajakbasierender Peroxidasetest bei negativem immunochemischem Hämoglobintest darauf hinweisen, dass die Blutung eher im oberen Gastrointestinaltrakt zu suchen ist, und umgekehrt. Die Durchführung dieser altertümlichen Tests hilft uns Mühe und Kosten zu sparen und die Belastung der Patienten zu vermindern. Sie sollen aus unserem diagnostischen Arsenal nicht verschwinden.
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