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Bilharziose: einfacher zu diagnostizieren! - Replik
Author(s) -
M Frei,
S Holliger
Publication year - 2011
Publication title -
forum médical suisse ‒ swiss medical forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1661-6146
pISSN - 1661-6138
DOI - 10.4414/fms.2011.07534
Subject(s) - medicine
Zum Artikel von Stefan Gerber und Stephan Holliger scheinen mir zwei Anmerkungen angezeigt. 1. Mit über 200 Millionen Infizierten vorwiegend in Af rika und Asien ist die Bilharziose eine nicht so seltene Erkrankung. Symptome treten vor allem bei Kindern und jungen Erwachsenen auf. Gelegentlich finden wir Erkrankungen bei Reiserückkehrern nach entsprechen der Exposition in den Tropen. In Kenntnis der Epidemio logie ist bei einer Makrohämaturie bei einem jungen Mann aus Benin deshalb bis zum Beweis des Gegenteils differentialdiagnostisch in erster Linie an eine Bilhar ziose der Harnblase zu denken, was mit einem Urinsedi ment relativ einfach zu diagnostizieren ist, wie die Auto ren ja selbst schreiben. Eine Anfrage bei einem in Tropenmedizin erfahrenen Kollegen hätte dem Patienten eine Anästhesie, eine Zystoskopie und eine Biopsie er sparen können. 2. Der Lebenszyklus ist leider nicht korrekt wiederge geben. Der Mensch ist der Endwirt, der Pärchenegel der Parasit, Zwischenwirte sind Wasserschnecken der Gattung Bulinus. Der korrekte Lebenszyklus ist aufge führt. Markus Frei

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