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Eisensubstitution Plädoyer für ein vorsichtiges Vorgehen - Replik
Author(s) -
P Marko,
W Wuillemin,
S Krähenbühl
Publication year - 2011
Publication title -
forum médical suisse ‒ swiss medical forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1661-6146
pISSN - 1661-6138
DOI - 10.4414/fms.2011.07475
Subject(s) - political science
Die Autoren verneinen die in der Artikelüberschrift ge stellte Frage. Dazu und zum Kommentar dieser Fall beschreibung drängen sich zwei Fragen auf: 1. Sind die ungewöhnlichen, unnatürlichen, «heroischen» pharmakologischen Dosen der kurzfristig gut verträg lichen neuen Eisenpräparate für die Eisenspeicher (Makrophagen in der Leber, in der Milz und im Knochen mark) und andere Körperzellen wirklich ohne einen nega tiven Einfluss? Die Hämochromatose mit ihrer massiven chronischen Eisenüberlastung und die von den Autoren erwähnte Lipidoxidation sind nicht die einzigen bekann ten Begleiterscheinungen des erhöhten Ferritins [2]. 2. Warum soll man eigentlich den Körper mit diesen hohen Einzeldosen belasten? Was hindert uns, kleinere Dosen (50–100 mg) in Abständen (1–8 Wochen), während denen das Eisen verarbeitet wird, intravenös zu verabreichen? Die Blutung des Patienten, welche die Autoren des Artikels als Beispiel nahmen, war kurzfristig und beheb bar. In einem solchen Fall kann man die Schäden ver mutlich vernachlässigen. Die Mehrzahl der Eisenpräpa ratinfusionen erfolgt jedoch bei Patienten, bei denen Eisenpräparate per os nicht genügend resorbiert werden und/oder die Einnahme mit Nebenwirkungen belastet ist, langfristig, eigentlich lebenslänglich. Dann ist das vorsichtige Vorgehen mit kleinen Dosen in optimalen Ab ständen sicher angebracht [2]. Peter Marko

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