Polymyxin-B-Hämoperfusion bei septischem Schock
Author(s) -
D Schmidig,
S Raimondi,
H Meier,
C Giambarba
Publication year - 2011
Publication title -
forum médical suisse ‒ swiss medical forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1661-6146
pISSN - 1661-6138
DOI - 10.4414/fms.2011.07444
Subject(s) - polymyxin b , medicine , microbiology and biotechnology , antibiotics , biology
Trotz einer sinkenden assoziierten Mortalität in den letzten Dekaden bleiben gemäss den Centers for Dis ease Control and Prevention CDC die schwere Sepsis und der septische Schock die häufigste Todesursache auf der Intensivstation und rangieren an 13. Stelle aller Todesursachen überhaupt. Die in den letzten zwei Jahrzehnten neu eingeführten Therapien dieser Krankheit waren zumeist supportiv und zielten in der Sepsiskaskade vor allem auf die Folgen der übermässigen Freisetzung von Zytokinen und Mediatoren und auf die Unterstützung versagender Organe. Die Hauptakteure der Sepsis wie Toxine und aktivierte Monozyten wurden bislang nur ungenügend berücksichtigt. In diesem Sinne ist die Therapie mittels Polymyxin-B-Hämoperfusion trotz vieler offener Fragen und weniger randomisierter kontrollierter Studien aus pathophysiologischer Sicht neu und sinnvoll.
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