War es ein Impfvirus?
Author(s) -
L Fäh,
B Schmitt,
B Weissbrich
Publication year - 2010
Publication title -
forum médical suisse ‒ swiss medical forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1661-6146
pISSN - 1661-6138
DOI - 10.4414/fms.2010.07200
Subject(s) - political science
Sehr geehrter Herr Prof. Schmitt, vielen Dank für Ihren interessanten Artikel. Darf ich Sie um eine kurze Beantwortung folgender Fragen bitten, die sich mir nach dem Studium Ihres Beitrags stellen? 1. Wurde versucht, das Masernvirus selbst nachzuweisen? Wenn ja: Wurde versucht, mittels eines geeigneten Tests (etwa Assay zur Masernvirus-Hämagglutinin(H)-Gen-Alleldiskrimination) herauszufinden, ob es sich bei den im Liquor des Kindes nachgewiesenen Masernviren um einen der verwendeten Impfvirenstämme handelt, welcher in die Wildform zurückmutierte? Wenn kein direkter Virusnachweis erfolgte: Könnte die Komplikation nicht auch durch ein rückmutiertes Impfmasernvirus erfolgt sein? 2. Könnte ein Zusammenhang mit dem Ausbruch der Krankheit und der 3. Masernimpfung im 5. Lebensjahr bestehen (das Auftreten von Autismus nach wiederholter Impfung wurde ja schon dokumentiert)? 3. Wie häufig ist Ihres Wissens das Auftreten einer SSPE nach Masernimpfungen? Dies wäre wichtig zu wissen, da nach Ihren Angaben eine SSPE bei spontanen Infektionen bei 4–11 auf 1 Masernerkrankungen auftrete, bei Erkrankungen im ersten Lebensjahr sogar mit 18 auf 1. Die letzten mir zu Verfügung stehenden Daten sprechen von etwa 20-mal geringerer Häufigkeit nach Impfungen als bei ungeimpften Patienten mit SSPE, stammen jedoch aus den 1990er Jahren, mit damals klar ansteigender Häufigkeit.
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