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Der Hase in der Gallenblase
Author(s) -
M Halama,
B Helbling,
B StraumannFunk
Publication year - 2010
Publication title -
forum médical suisse ‒ swiss medical forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1661-6146
pISSN - 1661-6138
DOI - 10.4414/fms.2010.07140
Subject(s) - philosophy
Ein 65-jähriger Patient mit bekannter Cholezystolithiasis (Abb. 1x) wird bei Oberbauchschmerzen und Ikterus zur Abklärung zugewiesen. Bei Eintritt ist der Patient mit 38,6 °C febril, das CRP beträgt 44 mg/l (Norm <5 mg/l), das Bilirubin liegt bei 112 μmol/l (Norm <17 μmol/l), und die Transaminasen sind auf das 2fache erhöht. Sonographisch findet sich eine Cholezystolithiasis, welche unverkennbar an einen (Oster-) Hasen erinnert (Abb. 2 x). Die Gallenwege sind intrahepatisch dilatiert und der Ductus hepatocholedochus auf 1 cm erweitert. Es wird eine endoskopisch-retrograde Cholangiopankreatographie mit Papillotomie und Steinextraktion aus dem Ductus hepatocholedochus durchgeführt. Der Hase wird geborgen, und der weitere Verlauf ist problemlos.

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