Die späte Rache des Henna-Tattoo
Author(s) -
C Pechheim,
S Läuchli,
M Vogt
Publication year - 2009
Publication title -
forum médical suisse ‒ swiss medical forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1661-6146
pISSN - 1661-6138
DOI - 10.4414/fms.2009.06801
Subject(s) - art
Eine 15-jährige Patientin stellte sich uns mit einer rechtsseitigen Gesichtsschwellung vor (Abb. 1A u. 1Bx). Sie hatte sich am Vortag beim Coiffeur ihre Haare dunkel gefärbt. Vor einigen Jahren hatte sich das Mädchen in Italien am Strand ein Henna-Tattoo am Knöchel machen lassen, wonach eine lokale Schwellung entstanden sei. Die häufigste Ursache für eine Kontaktdermatitis am Kopf stellen Haarprodukte mit Paraphenylendiamin (= PPD) dar [1]. Mehr als zwei Drittel aller Haarfärbemittel beinhalten den Farbstoff PPD. Patienten mit Kontaktallergie auf PPD präsentieren sich meist mit einem Kopfhautekzem oder mit Schwellung und Rötung im Capillitium. Manche Patienten entwickeln jedoch auch eine Ge-
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