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«Die Niere beisst den Knochen»
Author(s) -
S Farese,
C Bucher,
A Pasch
Publication year - 2008
Publication title -
forum médical suisse ‒ swiss medical forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1661-6146
pISSN - 1661-6138
DOI - 10.4414/fms.2008.06467
Subject(s) - chemistry
Extrembefunde einer Osteopathie bei sekundärem Hyperparathyreoidismus sind heute dank frühzeitiger Intervention selten geworden [1]. Erstes radiologisches Zeichen des Hyperparathyreoidismus ist die subperiostale Knochenresorption, die häufig an der radialen Seite der Mittelphalangen der Hand auftritt (Abb. 1 x). Schreitet die Erkrankung fort, werden auch Akroosteolysen, z.B. an den Fingern und Akromioklavikulargelenken, sichtbar (Abb. 1, 2x) [2, 3]. Diese Veränderungen sind nur teilweise reversibel. Therapeutisch müssen die erhöhten Phosphatwerte und die tiefen 1,25-Vitamin-D3-Spiegel durch Phosphatbinder, Nierenersatzverfahren und die Substitution von 1,25-Vitamin-D3 korrigiert werden. Damit kann die PTH-Sekretion unterdrückt werden. Reichen diese Massnahmen nicht aus, bestehen weitere Therapieoptionen in derGabeeinesKalzimimetikumsoder inder chirurgischen Reduktion des Nebenschilddrüsengewebes. Abbildung 1 Subkortikale Resorptionszonen radialseits an denMittelphalangen der Hand und Akroosteolysen an den Fingerendgliedern (Pfeile).

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