Hiatushernie und Anämie
Author(s) -
M Manz,
R Meier,
M Steuerwald
Publication year - 2007
Publication title -
forum médical suisse ‒ swiss medical forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1661-6146
pISSN - 1661-6138
DOI - 10.4414/fms.2007.06215
Subject(s) - computer science
Eine 77jährige Patientin wurde uns wegen einer symptomatischen Anämie zur Abklärung zugewiesen. Anamnestisch bestand eine seit drei Monaten progrediente Anstrengungsdyspnoe. Gastrointestinale Symptome wurden verneint. Die persönliche Anamnese ergab eine arterielle Hypertonie, eine Psoriasis sowie einen St. n. Hysterektomie. Der klinische Status war ausser einer allgemeinen Blässe unauffällig. Das Labor zeigte eine hypochrome, mikrozytäre Anämie mit einem Hämoglobin von 8,4 g/dL (11,5–16,5), das Ferritin betrug 12,9 ng/mL (15–150). Die Gastroskopie zeigte eine grosse Hiatusgleithernie mit einer linearen Erosion der Magenschleimhaut auf Höhe des Hiatus, einer klassischen Cameron-Läsion entsprechend (Abb. 1 x). Die Ösophagusschleimhaut zeigte einen sogenannten Langsegment-Barrett-Ösophagus. Eine Koloskopie war unauffällig. Unter Therapie mit einem Protonenpumpeninhibitor (PPI) und Eisen normalisierte sich das Hämoglobin und die Dyspnoe sistierte. Eine endoskopische Kontrolle bezüglich Barrett-Ösophagus inklusive Dysplasiescreening ist nach zweimonatiger PPI-Therapie geplant. Kommentar
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