Gastroenterologie: Kolonkarzinom-Screening in der Schweiz - quo vadis?
Author(s) -
D Criblez
Publication year - 2005
Publication title -
forum médical suisse ‒ swiss medical forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1661-6146
pISSN - 1661-6138
DOI - 10.4414/fms.2005.05726
Subject(s) - medicine
Das kolorektale Karzinom (KRK) gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen. Da es mehrheitlich erst in einem symptomatischen Spätstadium diagnostiziert wird, geht es mit einer hohen Letalität einher [1]. Neben dem Leiden für die Betroffenen fallen zunehmend auch die eskalierenden Kosten der modernen onkologischen Therapie ins Gewicht. Indes bestehen praktisch ideale Voraussetzungen für ein umfassendes Screening [2], denn KRK lassen sich in prognostisch günstigen Frühstadien erfassen, und Vorläuferstadien (Adenome) können koloskopisch entdeckt und kurativ reseziert werden. Es ist wissenschaftlich gut belegt, dass ein bevölkerungsbasiertes Screening von Personen mit durchschnittlichem Risiko ab einem Alter von 50 Jahren sowohl die krankheitsspezifische Sterblichkeit als auch die Inzidenz von KRK zu senken vermag [3]. Je nach Methode und Programm ist es möglich, die Mortalität um schätzungsweise 15 bis 59% zu senken [4].
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