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Dermatologie: Wird die moderne dermatologische Therapie unbezahlbar? - oder: Vom vernünftigen Umgang mit der Innovation
Author(s) -
Tim Hunziker
Publication year - 2005
Publication title -
forum médical suisse ‒ swiss medical forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1661-6146
pISSN - 1661-6138
DOI - 10.4414/fms.2005.05415
Subject(s) - humanities , political science , philosophy
EpiDexTM (Abb. 1A-D x), das aus ausgezupften Kopfhaaren angezüchtete autologe Tissue-Engineering-Produkt zur Behandlung hartnäckiger chronischer Hautwunden, ist seit Anfang 2004 unter Einholung einer Kostengutsprache für therapierefraktäre vaskuläre Ulcera cruris kassenzulässig. Vorangehend hat eine multizentrische, randomisierte Studie in dieser Indikation seine Konkurrenzfähigkeit betreffend Wirksamkeit und Kosten mit der stationären Applikation eines Eigenhauttransplantates belegt [1]. Das Produkt soll nur durch in seiner Handhabung geschulte Wundspezialisten in dem Bundesamt für Sozialversicherung (BSV) ab 1. 1. 2004 Bundesamt für Gesundheit (BAG) gemeldeten Wundzentren eingesetzt werden. Um einem nicht indizierten beziehungsweise nicht qualifizierten Einsatz weiter vorzubeugen, werden alle Applikationen durch das BSV mit einem Evaluationsbogen verfolgt, was längerfristig auch eine Überprüfung der Studienresultate im klinischen Alltag erlauben sollte. Alle Massnahmen zielen darauf ab, diesem im Vergleich zur konventionellen, konservativen Ulkustherapie kurzfristig sehr teuren, Dermatologie: Wird die moderne dermatologische Therapie unbezahlbar? – oder: vom vernünftigen Umgang mit der Innovation

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