Philippinische Familie mit kombinierter a- und b-Thalassämie
Author(s) -
A Krafft,
F Dutly,
C Breymann,
H Frischknecht
Publication year - 2004
Publication title -
forum médical suisse ‒ swiss medical forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1661-6146
pISSN - 1661-6138
DOI - 10.4414/fms.2004.05312
Subject(s) - psychology
Die verschiedenen Varianten der Thalassämie sind die häufigsten monogenen Erkrankungen weltweit. Weitverbreitet sind sie im Mittelmeerraum, in Afrika, im mittleren Osten, auf dem indischen Subkontinent, in China und Südostasien [1]. Aufgrund von verstärkter Migration sind Hämoglobinopathie-Varianten auch in der Schweiz mittlerweile keine Seltenheit mehr. Wir beschreiben den Fall eines philippinischen Paares mit kombinierter aund b-Thalassämie, bei dem während der Schwangerschaft ein Hydrops fetalis diagnostiziert wurde. Aufgrund der Ultraschalldiagnostik wurde aus einer Chordozentese mittels isoelektrischer Fokussierung die Diagnose eines Hb-Bart’s-Hydrops-fetalis gestellt. Die DNA-Analyse ergab eine «compound» heterozygote a0-Thalassämie major kombiniert mit heterozygoter b0-Thalassämie.
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