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Ist eine Fistel nicht genug?
Author(s) -
Barbara Kušter
Publication year - 2004
Publication title -
forum médical suisse ‒ swiss medical forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1661-6146
pISSN - 1661-6138
DOI - 10.4414/fms.2004.05217
Subject(s) - medicine
Eine 85jährige Patientin mit einer Polymyalgie unter Steroiden und mit einem Anus praeter wegen einer perforierten Sigmadivertikulitis zwei Monate früher tritt wegen massiver Durchfälle ins Spital ein. Bei Eintritt war die Patientin in reduziertem Allgemeinzustand, hatte leichte kognitive Störungen und Störungen des Frischgedächtnisses. Im Labor fiel eine Hyperkaliämie von 6,8 mmol/l auf, die vorerst auf die antihypertensive Therapie mit Co-Aprovel® (Hydrochlorothiazid und Irbesartan) zurückgeführt wurde. Trotz Absetzen der Medikamente blieb die Hyperkaliämie unvermindert bestehen. Mehrmals täglich bestanden wässerige Durchfälle durch das Stoma, das deswegen oft nicht kontinent war. Drei Stuhlkulturen waren negativ auf die üblichen Durchfallerreger und Clostridium difficile (Toxin und Kultur). Eine Kolonoskopie zeigte keine pathologischen Befunde. In der Histologie wurden keine Hinweise für eine Kollagenkolitis oder lymphozytäre Kolitis gefunden. Anfänglich war die Miktion unauffällig. Im weiteren Verlauf aber löste die Patientin blutigen Urin per vias naturales. Wegen der Makrohämaturie Ist eine Fistel nicht genug?

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