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Molekulare Mechanismen der Neurodegeneration und Gentherapie für die Parkinson-Krankheit
Author(s) -
H Büeler
Publication year - 2004
Publication title -
forum médical suisse ‒ swiss medical forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1661-6146
pISSN - 1661-6138
DOI - 10.4414/fms.2004.05087
Subject(s) - neurodegeneration , medicine , disease
Die Parkinson-Krankheit (PK) betrifft 1 bis 2% der über 65jährigen Bevölkerung. Sie wird durch ein fortschreitendes Absterben der dopaminergen Neuronen in der Substantia nigra (Mittelhirn) und dem damit einhergehenden Verlust des Neurotransmitters Dopamin im Striatum verursacht. Der Dopaminmangel führt schliesslich über einen komplexen Regelkreis zu den für die PK typischen Symptome wie Verlangsamung der Bewegungen, Zittern im Ruhezustand, Muskelsteife und instabile Körperhaltung. Die PK wird vor allem durch Verabreichung von L-Dopa behandelt, einem chemischen Dopaminvorläufer, der im Hirn zu Dopamin umgewandelt wird. Obwohl L-Dopa anfänglich gut wirkt, kann es den eigentlichen Neuronentod nicht stoppen und führt im fortgeschrittenen Stadium der PK oft zu unerwünschten Nebenwirkungen (On/off-Syndrom). Auch andere Medikamente (z.B. Dopaminrezeptor-Agonisten) und chirurgische Methoden wie die elektrische Stimulation und Läsion spezifischer Hirnregionen («deep brain stimulation») stellen ausschliesslich symptomatische Behandlungen dar.

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