Galleproduktion in der Lunge
Author(s) -
F Auf der Maur,
Gebbers Jo
Publication year - 2003
Publication title -
forum médical suisse ‒ swiss medical forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1661-6146
pISSN - 1661-6138
DOI - 10.4414/fms.2003.04877
Subject(s) - medicine
Primäre Lebertumoren sind eines der weltweit grössten Gesundheitsprobleme, wobei es entsprechend der Exposition der verschiedenen Risikofaktoren grosse geographische Unterschiede gibt. Weltweit der häufigste ätiologische Faktor für das hepatozelluläre Karzinom (HCC) ist die Infektion mit Hepatitis-B oder -CViren. Alkohol ist Ursache Nummer 1 in der westlichen Welt. Das gemeinsame pathologische Substrat ist die Leberzirrhose, die auch bei a1-Antitrypsinmangel und Hämochromatose entstehen kann. Die häufigsten Symptome – neben denen der Leberzirrhose – sind abdominale Schmerzen, Übelkeit, Gewichtsverlust, Ikterus, Fieber, Aszites und Hepatosplenomegalie. Der spezifischste und üblichste Laborparameter ist das a-Fetoprotein im Serum. Die Gefässinvasion, vor allem in die Portalvene ist charakteristisch (>70% der Autopsien fortgeschrittener HCC). Intrahepatische Metastasen entstehen meist durch Streuung über die Portalvene. Extrahepatische Metastasen, meist hämatogen, finden sich am häufigsten in der Lunge, wo sie Galle produzieren können, was ein wichtiges diagnostisches Kriterium ist. Galleproduktion in der Lunge
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