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Re-Re-Re-Operation bei Graftausriss der Aorten-Prothese – Stellenwert regelmässiger Nachkontrollen
Author(s) -
Frederik Mnkediek,
Luca Koechlin,
Ulrich Schurr,
Michel Züber,
Friedrich Eckstein
Publication year - 2020
Publication title -
cardiovascular medicine
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1664-204X
pISSN - 1664-2031
DOI - 10.4414/cvm.2021.02135
Subject(s) - medicine , thoracic aortic aneurysm , thoracic aorta , surgery , aortic aneurysm , aneurysm , aorta
Anamnese und Diagnostik Bei einem 63-jährigen Patienten besteht ein Status nach mechanischem Aortenklappenersatz 1994 mittels St. Jude Medical© 25 mm bei kombiniertem Aortenklappenvitium, notfallmässigem Ersatz der Aorta ascendens mit 30-mmGefässprothese und Erhalt der Aortenklappenprothese im hypothermen Kreislaufstillstand bei Aortendissektion Typ A im Jahr 2001 und erneuter Reoperation bei Nahtaneurysmen mit Ersatz der Aorta ascendens und des Aortenbogens mit Haemoshield-Gefässprothese im Jahr 2003. Bei einer routinemässig durchgeführten Nachkontrolle durch den niedergelassenen Kardiologen wurde mittels transthorakaler Echokardiographie (TTE) ein perfundiertes Pseudoaneurysma im Bereich des proximalen Aortengrafts festgestellt (Abbildung 1). Daraufhin wurde der klinisch beschwerdefreie und hämodynamisch stabile Patient zur dringlichen Computertomographie (CT) in ein peripheres Spital überwiesen. Dort bestätigte sich der Verdacht eines Pseudoaneurysma im Sinne eines Nahthaneurysma (ca. 47 × 19 × 44 mm) ausgehend von der Aorta-ascendensProthese mit hochgradigem Verdacht auf Graftdehiszenz zwischen Ascendesund Aortenbogengraft (Abbildung 2). Daraufhin erfolgte die Verlegung zur operativen Sanierung. Bei Aufnahme zeigte sich im Rahmen weiterführender präoperativer Diagnostik, in einer erneut durchgeführten TTE-Untersuchung, eine linksventrikuläre Ejektionsfraktion (LVEF) von 48%. Es wurden keine Wandbewegungsstörungen und keine relevanten Herzklappendysfunktionen festgestellt. Der mittlere Druck über der Aortenklappen-Prothese war 19/11 mm Hg. Die rechtsventrikuläre Funktion, sowie der systolische pulmonal-arterielle Druck (19 mm Hg) waren normal. Ein Perikarderguss konnte nicht nachgewiesen werden. Laborchemisch zeigten sich leicht erhöhte Leukozyten (11.45 × 109/l) bei normalem C-reaktivem Protein (CRP). Im präoperativ durchgeführten Linksherzkatheter zeigten sich keine relevanten Stenosen der Herzkranzgefässe.

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