Wie gut ist die Schweiz?
Author(s) -
T Lüscher Kardiologie,
F Thomas
Publication year - 2004
Publication title -
kardiovask med
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.112
H-Index - 2
eISSN - 1662-629X
pISSN - 1423-5528
DOI - 10.4414/cvm.2004.01033
Subject(s) - die (integrated circuit) , philosophy , engineering , mechanical engineering
Dass Erfolg gemessen wird und auch gemessen werden will, daran haben sich Sportler längst gewöhnt. Ja, das Bedürfnis, sich gegenseitig zu messen, scheint genuin zum Menschen zu gehören: Die Olympischen Spiele waren ebenso Teil des Altertums wie sie heute im Zentrum des medialen Interesses stehen. Auch die jährlichen Meisterschaften verschiedenster Ballspiele gehören zu unserem Alltag wie die Weltranglisten im Tennis und Boxen. Dass neben dem Sportler selber auch seine Nation mitfiebert und auch ihr Erfolg mitgemessen wird, wird allseits nicht nur akzeptiert, ja gehört in entscheidender Weise dazu. Dass auch Forschung, die wie Leistungssport das Aussergewöhnliche man würde in der jüngsten Landessprache von «Excellence» sprechen sucht, sich solchen Messungen unterziehen soll, ist dagegen durchaus neu. Gewiss, Genies hat es zu allen Zeiten gegeben und Anerkennung kam ihnen durchwegs zu, zumal nach ihrem Tode. Ein Vergleich ihrer Gewichtigkeit und Bedeutung fand dagegen höchstens posthum in Weinstuben und am Biertisch statt, eine objektive Messung war nicht gefragt. Mit der Zunahme der Gewichtigkeit von Medizin und Wissenschaft für die Lebenswelt der Menschen wurde die Frage ihrer Qualität plötzlich relevant. Die mit dem Forschungsbetrieb einhergehenden zunehmenden Kosten taten das ihre. Das Offensichtliche und das Messbare
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