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Eine Frau mit einer intramyokardialen Verkalkung
Author(s) -
Lukas E. Spieker,
Willibald Maier,
Rolf Jenni
Publication year - 2004
Publication title -
kardiovask med
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.112
H-Index - 2
eISSN - 1662-629X
pISSN - 1423-5528
DOI - 10.4414/cvm.2004.01025
Subject(s) - materials science
Eine 47jährige Frau mit bekanntem Mitralklappenprolaps wurde zur elektiven Koronarangiographie vor geplanter MitralklappenRekonstriktion bei schwerer Mitralinsuffizienz zugewiesen. Dabei fiel eine mediastinale Verkalkung auf, die retrospektiv auch im Thorax-Röntgenbild abgegrenzt werden konnte (Abb. 1). Da sie sich bei der Koronarangiographie pulssynchron mit dem Herzen bewegte, musste eine intrakardiale Lage angenommen werden (Abb. 2A, Pfeil). Die Verkalkung projizierte sich zwischen der Aortenwurzel (Ao) und dem Ramus circumflexus (Cx) der linken Koronararterie auf den linken Vorhof. Daneben fiel der bekannte Mitralklappenprolaps mit verdicktem vorderem (AL) und hinterem (PL) Mitralsegel auf (Abb. 2B). Es lag eine schwere Mitralinsuffizienz vor, der linke Vorhof (LA) war stark vergrössert (Abb. 2B). Die Koronararterien waren glattwandig und stenosefrei (Abb. 2C; LAD, R. interventricularis anterior). Eine transösophageale Echokardiographie schloss eine Chorda-Ruptur als Ätiologie der schweren Mitralinsuffizienz bei Mitralklappenprolaps aus. Es lag eine ungenügende Koaptation der vergrösserten, myxoid veränderten Mitralsegel vor (Abb. 2D). Die Verkalkung hatte ihren Ursprung am vorderen Teil des nicht-verkalkten Mitralannulus (Abb. 2E, Pfeil) und erstreckte sich auf das linke Vorhofsohr (LAA) in unmittelbarer Nachbarschaft der Circumflexa (Abb. 2F).

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