Sprachenstreit in Absurdistan
Author(s) -
Ulrich Ngeli
Publication year - 2019
Publication title -
bulletin des médecins suisses
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1661-5948
pISSN - 1424-4012
DOI - 10.4414/bms.2019.17918
Subject(s) - computer science
Am 1. 1. 2018 ist die Revision des Medizinalberufsgeset zes (MedBG) in Kraft getreten. Die FMH hat Ende 2017 darauf hingewiesen [1]. Nach Durchlesen dieses Arti kels sah ich für mich als Arzt im Pensionierungsalter, der noch eine kleine Spezialsprechstunde in der Praxis meines Nachfolgers durchführte (verkehrsmedizini sche Untersuchungen), keinerlei Handlungsbedarf. Ich habe zur Kenntnis genommen, dass es ein MedReg gebe, in welches ich nun automatisch eingetragen werde. Den zweiten Schwerpunkt, den Nachweis der Sprachkenntnisse, habe ich auch nicht auf mich bezo gen. Ich komme nicht aus einem anderssprachigen Land und beherrsche drei unsere vier Landessprachen, zwei gut und eine leidlich. Wie sich die Revision des Gesetzes in andern Bereichen ausgewirkt hat, kann ich nicht beurteilen. Rasch gab es aber Probleme mit der Sprachregelung. Chr. Hänggeli hat in einem Editorial der SÄZ darauf hingewiesen: «Sprachkenntnisse ad Ab surdum geführt. War die Politik 1877 weitsichtiger als 2018?» [2]. Ja, sie war es, das habe ich inzwischen selber feststellen müssen. Heute kann ich nur sagen, dass Weitsicht weiterhin fehlt und Einsicht nicht existiert,
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