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Erfassung der Arbeitsfhigkeit ein Paradigma der aktuellen Psychiatrie
Author(s) -
Markus Huber
Publication year - 2019
Publication title -
bulletin des médecins suisses
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1661-5948
pISSN - 1424-4012
DOI - 10.4414/bms.2019.17632
Subject(s) - philosophy
Ich wähle als Einstieg einen Artikel aus der SÄZ vom 23. Januar 2019. Er thematisiert Rentenprüfungsverfah ren [1]. Die fehlende Wissenschaftlichkeit in verschie denen Dimensionen wird in den Raum gestellt. Nur: War denn beim Ziel, die IV finanziell ins Lot zu brin gen, Wissenschaft je ein ernsthaftes Thema? Mit Interesse nehme ich soeben in derselben Zeitschrift (6. Februar 2019) das Neuste aus der Rechtsprechung im Zusammenhang mit leichten und mittelschweren De pressionen zur Kenntnis [2]. Gleichentags bekomme ich einen IVGutachterentscheid betreffend einen 59jähri gen Mann in meiner Praxis. Es wird da festgestellt, dass keine affektive Störung von Krankheitswert bestehe. In einer vorangehenden neuropsychologischen Unter suchung wurde mir als Psychiater ans Herz gelegt, meine n Patienten doch adäquat antidepressiv zu be handeln, da die festgestellten Defizite wohl depres sionsbedingt seinen.

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