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Warum immer mehr «Administration»? Wege aus der «Administrationsfalle»
Author(s) -
Johannes Rüegg-Stürm,
Harald Tuckermann,
Silke Bucher,
David Kurz,
Jürgen Merz,
Johannes Rüegg- Stürm,
Widar Jürg Unger-Köppel,
Oec Johannes
Publication year - 2008
Publication title -
bulletin des médecins suisses
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1661-5948
pISSN - 1424-4012
DOI - 10.4414/bms.2008.13292
Subject(s) - political science , philosophy
Ausgehend von der konkreten Klage uber die wachsende "Administrierung" wird der Hintergrund dieser Entwicklung ausgelotet. "Administrierung" hilft zwar, die uber Integrationsbedarf und Ressourcenverknappung entstehende organisationale Ungewissheit zu bewaltigen. Sie produziert aber auch die "Administrationsfalle", weil man daruber das Organisieren des Kontextes fur die im Zentrum stehenden Behandlungsinteraktionen kaum ubergreifend in den Blick nehmen kann. Daher stellt Administrierung die falsche Antwort auf einen steigenden Abstimmungsbedarf in Spitalern dar. Ausserdem fokussiert es eher auf die analytische Seite und weniger die kommunikative Seite des Organisierens. Um der grassierenden "Administrierung" wirkungsvoll begegnen zu konnen, ist Kommunikation notwendig, die gezielte Gestaltung von Kommunikationsplattformen. Uber diesen Weg eroffnet sich die Moglichkeit, sich produktiv uber den gemeinsam praktizierten, aber unterschiedlich erlebten Arbeitsalltag auszutauschen und fur konkret anstehende Probleme neuartige Losungen zu entwickeln

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