
Kompetitiver Föderalismus auch für das öffentliche Gut „Recht“?
Author(s) -
Klaus Heine
Publication year - 2003
Publication title -
vierteljahrshefte zur wirtschaftsforschung
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1861-1559
pISSN - 0340-1707
DOI - 10.3790/vjh.72.3.472
Subject(s) - competition (biology) , humanities , political science , order (exchange) , competition law , decentralization , domestic market , member states , welfare economics , law and economics , european union , business , economics , law , international trade , philosophy , market economy , finance , ecology , biology , monopoly
Die konsequente Durchsetzung des Wettbewerbsprinzips zur Errichtung des EU-Binnenmarkts f\ufchrt dazu, dass sich ein interjurisdiktioneller Wettbewerb zwischen den Mitgliedstaaten entfaltet. Dabei treten die Mitgliedstaaten auch mit ihren rechtlichen Regeln und Regulierungen in Konkurrenz. In diesem Beitrag soll argumentiert werden, dass eine F\uf6deralisierung von Recht als geeignete Politikoption erscheint, den europ\ue4ischen Binnenmarkt zu verwirklichen. Am aktuellen Beispiel der Niederlassungsfreiheit von Gesellschaften wird gezeigt, dass sich die von der F\uf6deralismustheorie entwickelten Kriterien zur vertikalen Kompetenzverteilung auch auf Recht anwenden lassen. Dabei ist jedoch dem Konsistenzerfordernis von Recht besondere Bedeutung beizumessen