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Zwei fixe Kombinationen mit Esomeprazol
Author(s) -
Etzel Gysling
Publication year - 2012
Publication title -
pharma-kritik
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.101
H-Index - 2
ISSN - 1010-5409
DOI - 10.37667/pk.2012.881
Subject(s) - gynecology , medicine , physics
Pharmakologie der Einzelsubstanzen Die präventive Wirkung der Acetylsalicylsäure beruht auf der Hemmung der Zyklooxygenase, was insbesondere zu einer geringeren Aggregation der Thrombozyten führt. Für die langfristige Sekundärprophylaxe kardiovaskulärer und zerebrovaskulärer Erkrankungen ist die Wirksamkeit der ASS in niedriger Dosis (75 bis 100 mg/Tag) gut dokumentiert.1,2 Ob sich das Medikament auch zur Primärprophylaxe kardiovaskulärer Ereignisse eignet, wird aktuell trotz einer vorteilhaften Wirkung bezüglich Herzinfarkten wegen des Blutungsrisikos eher negativ beurteilt.3-5 Protonenpumpenhemmer (PPI) reduzieren die Bildung von Magensäure, indem sie die H+/K+-Adenosintriphosphatase («Protonenpumpe») in den Magenparietalzellen hemmen. Wenn adäquat vergleichbare Dosen von PPI eingesetzt werden, so finden sich keine klinisch relevanten Unterschiede zwischen den verschiedenen Mitteln dieser Gruppe, z.B. zwischen Esomeprazol und Omeprazol (Antramups u.a.). PPI können eventuell die kardiopräventive Wirkung der ASS beeinträchtigen.6 Bei Personen, die auch Clopidogrel (Plavix u.a.) erhalten, ist auch zu beachten, dass die präventive Wirkung von Clopidogrel möglicherweise von der CYP2C19hemmenden Wirkung der meisten PPI reduziert wird. Pantoprazol (Pantozol u.a.) ist hier eine Ausnahme, da es das Zytochrom CYP2C19 nicht hemmt.

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