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Influenza-Impfstoff mit MF59-Adjuvans
Author(s) -
Etzel Gysling
Publication year - 2008
Publication title -
pharma-kritik
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.101
H-Index - 2
ISSN - 1010-5409
DOI - 10.37667/pk.2007.196
Subject(s) - gynecology , medicine , political science
Der «adjuvantierte» Impfstoff enthält wie alle anderen Grippeimpfstoffe Oberflächenantigene von drei InfluenzavirusStämmen. Die Zusammensetzung entspricht den von der WHO jährlich neu für die Impfung empfohlenen Stämmen (je 15 μg Hämagglutinin von zwei Influenza-A-Stämmen und einem Influenza-B-Stamm). In Fluad sind die Antigene in eine Öl-in-Wasser-Emulsion eingebracht. Dieses Adjuvans (MF59C.1), bestehend aus Squalen, Polysorbat, Sorbitantrioleat, Natriumcitrat und Citronensäure, soll die Immunogenität des Impfstoffes erhöhen. Durch das Adjuvans unterscheidet sich Fluad von anderen in der Schweiz erhältlichen Influenza-Impfstoffen, die als «konventionell» (Fluarix, Influvac, Mutagrip) und als «virosomal» (Inflexal V, Influvac plus) bezeichnet werden können. Der mit MF59 «adjuvantierte» Impfstoff ist in Italien schon seit 1997 zugelassen und wurde seither in zahlreichen Ländern erhältlich; in Deutschland wird der Impfstoff sogar unter zwei verschiedenen Markennamen (Addigrip, Fluad) verkauft. In den USA und in Kanada ist dieser Impfstoff bisher nicht zugelassen.

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