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Verbindung von schulischer Ausbildung im Lernfeld und Zusatzqualifikationen
Author(s) -
Martin Hartmann,
Eric J. Wendkouni Sawadogo,
Sebastian Mayer,
Christiane Staack
Publication year - 2012
Language(s) - German
Resource type - Book series
DOI - 10.3278/6004273w007
Subject(s) - philosophy
In der Ausbildung des Personals in technisch orientierten Handwerks- und Industrieberufen sticht seit Beginn der Einführung gesonderter Lernorte die Frage nach dem Verhältnis zwischen Betrieb und Schule, von Konkretem und Allgemeinen und nach der Rolle der Lernerinnen bzw. Arbeiterinnen im Lern- und Arbeitsprozess heraus: Was soll wie und an welchem Ort, was kann und sollte an diesem Lernort und wie tiefgehend sollte es dort gelernt werden? Welche Entwicklungsziele werden den Lernerinnen - vor dem Hintergrund sich ständig verändernder Strukturen und der besonderen Interessen der Unternehmen - gesetzt? Diese Fragen sind je nach Beruf und Situation unterschiedlich zu beantworten. Deshalb sei die Frage aufgeworfen, ob die konkreten Ziele und Inhalte allgemein (im Lehrplan) festgelegt werden oder ob nur Richtungen aufgezeigt werden sollen? Mit den Mitte bzw. Ende der 1990er Jahre eingeführten, nach Lernfeldern strukturierten Lehrplänen werden diese offener. Es werden nur in geringerem Maße besondere Inhalte festgelegt, vielmehr steht die Kompetenzentwicklung im Vordergrund. Das ermöglicht eine Anpassung der Inhalte nach den Interessen der Lernerinnen und nach regionalen Aspekten (vorrangig ansässige Unternehmen mit ihrem Tätigkeitsspektrum)

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