Changement climatique et gestion forestière: le grand écart (essai)
Author(s) -
Frédéric Bourban
Publication year - 2020
Publication title -
schweizerische zeitschrift fur forstwesen
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.189
H-Index - 10
eISSN - 2235-1469
pISSN - 0036-7818
DOI - 10.3188/szf.2020.0176
Subject(s) - humanities , political science , art
Changement climatique et gestion forestière: le grand écart (essai) Der Klimawandel stellt nicht mehr nur eine Beschäftigung für spezialisierte Wissenschaftler dar, vielmehr ist er da, in unseren Bergwäldern, und er ist gut wahrnehmbar. Als Revierförster spüren wir seine Auswirkungen während des Jahres bei zahlreichen Gelegenheiten: ausgeprägte Trockenperioden, heftige Stürme, Nassschnee auch in höheren Lagen, Starkniederschläge, Borkenkäferattacken … Wir sollten eingreifen, um die Schäden zu beheben, aber auch um die Verjüngung unserer alten Wälder wegen der sakrosankten Schutzfunktion nicht zu vernachlässigen. Die Forstgruppen sind agil und wandlungsfähig und könnten sich ohne Weiteres an die Veränderungen anpassen. Aber wieder einmal bringen die hohen Holzerntekosten die Waldeigentümer in ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten, und das, noch ohne die strikten behördlichen Vorgaben und den zu engen rechtlichen Rahmen einzubeziehen. Der ständige Spagat verunmöglicht angepasstes Handeln. Wir müssen den Entscheidungsträgern wieder Agilität geben, den Wald wieder in den Mittelpunkt unserer Beschäftigung rücken und das Potenzial unseres fantastischen einheimischen Holzes voll ausschöpfen.
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