Spätblühende Traubenkirsche: Waldpest oder Waldbaum, je nach Waldbaukontext
Author(s) -
Bart Nyssen,
Bart Muys,
Uwe Starfinger,
Marco Conedera
Publication year - 2018
Publication title -
schweizerische zeitschrift fur forstwesen
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.189
H-Index - 10
eISSN - 2235-1469
pISSN - 0036-7818
DOI - 10.3188/szf.2018.0093
Subject(s) - context (archaeology) , forest ecology , geography , forestry , ecosystem , agroforestry , ecology , environmental science , biology , archaeology
Spatbluhende Traubenkirsche: Waldpest oder Waldbaum, je nach Waldbaukontext Die aus dem ostlichen Teil von Nordamerika stammende Spatbluhende Traubenkirsche (Prunus serotina Ehrh. var. serotina) wurde und wird zum Teil noch immer von den europaischen Forstleuten als «Feind» wahrgenommen. In diesem Artikel zeigen wir die Geschichte der Art in den Niederlanden, Belgien, Deutschland sowie der Schweiz auf und gehen der Frage nach, wie stark die Art bei uns in Europa waldbauliche und okologische Ziele beeintrachtigt bzw. ob sie auch positive Wirkungen haben kann, zum Beispiel bei der Erfullung von Okosystemleistungen. Wir zeigen, dass je nach Kontext, in welchem sich Waldokologen und Waldbewirtschafter bewegen, die Antwort unterschiedlich ausfallen kann. Die in den vier genannten Landern gewonnenen Erkenntnisse machen deutlich, dass die konkrete Situation zu berucksichtigen ist, wenn die Notwendigkeit und die Moglichkeiten zur Integration dieser eingefuhrten und sich spontan ausbreitenden Art bewertet werden.
Accelerating Research
Robert Robinson Avenue,
Oxford Science Park, Oxford
OX4 4GP, United Kingdom
Address
John Eccles HouseRobert Robinson Avenue,
Oxford Science Park, Oxford
OX4 4GP, United Kingdom