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Papiere und Wasserzeichen in den Notenbeständen der Dresdner Hofkirche und der Königlichen Privat-Musikaliensammlung aus der Zeit der sächsisch-polnischen Union
Author(s) -
Claudia Lubkoll
Publication year - 2020
Language(s) - German
Resource type - Conference proceedings
DOI - 10.25366/2020.36
Subject(s) - art , political science
Das DFG-geförderte Projekt der Sächsischen Landesbibliothek – Staatsund Universitätsbibliothek Dresden „Die Notenbestände der Dresdner Hofkirche und der Königlichen Privat-Musikaliensammlung aus der Zeit der sächsisch-polnischen Union. Erschließung, Digitalisierung und Internetpräsentation“ bot mit einem Bestand von fast 2.000 Musikmanuskripten eine Fülle an unterschiedlichsten Notenpapieren zur Wasserzeichenuntersuchung. Durch die beiden differierenden Bereiche des Projektes (Hofkirche und Königliche Privat-Musikaliensammlung, kurz: KPMS) konnte ein breit gefächertes Spektrum an Papiersorten ermittelt werden, wobei natürlich das sächsische Papier den größten Teil ausmacht. Papiere aus weiteren Regionen zeugen von der expansiven Sammeltätigkeit der kurfürstlichen Familie wie auch ihrer Hofkomponisten und von den diplomatisch-familiären Verbindungen des Fürstenhauses innerhalb Europas. Besonders zahlreich sind italienische und bayerische Papiersorten vertreten. Des Weiteren stammen die Noten papiere aus Schlesien, Böhmen, Baden-Württemberg, Österreich, den Niederlanden und Frankreich. Insgesamt konnten über 7.000 Wasserzeichen und Papiere aus den Projektmusikalien untersucht, beschrieben und in einer umfangreichen Excelliste verzeichnet werden. Dabei baute das Projekt auf die Arbeiten des Vorgängerprojekts „Die Instrumentalmusik der Dresdner Hofkapelle zur Zeit der sächsisch-polnischen Union. Erschließung, Digitalisierung und Internetpräsentation“ (Schrank II) auf,1 indem zunächst die Wasserzeichen der beiden Projekte miteinander abgeglichen wurden. Darüber hinaus konnten zusätzlich zu den 408 im Schrank-II-Projekt erfassten Zeichen2 566 neue Wasserzeichen sigliert werden. Sämtliche Zeichen wurden inzwischen in die Handschriftenbeschreibungen des Répertoire International des Sources Musicales, kurz RISM, eingepflegt, sowie in die im Schrank-II-Projekt angelegte und neuerdings optimierte Wasserzeichendatenbank

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