Zur kompositorischen Arbeit von Vitezslav Novák an Beispielen von Materialien der Kammermusik-werke
Author(s) -
Lenka Křupková
Publication year - 2005
Publication title -
muzikologija
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 2406-0976
pISSN - 1450-9814
DOI - 10.2298/muz0505269k
Subject(s) - art , philosophy , physics , humanities
(nemački) Man kann den Entwicklungsprozess im Bereich der Mikrostruktur der Komposition in Nováks Kammermusikwerke, also der eigentlichen motivischthematischen Arbeit, betrachten. In dem Bestreben, auf das romantische, auf umfangreichen thematischen Gebilden basierende Klischee zu verzichten, näherte sich Novák der kompositorischen Methode von Johannes Brahms, der Nováks rationellem Denken nah verwandt war, an. Noch vor dem Entstehen des II. Schönbergs Quartetts schuf Novák das Balladesken Trio, in dem auf der Ebene eines ununterbrochenen Satzes einzelne Teile des Sonatenzyklus durchlaufen und in dem die Sonatenexposition sogar Merkmale eines selbstständigen Sonatensatzes aufweist
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