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Die Zeitsensibilität der Menschen und die Zeitregime des Alterns
Author(s) -
Christina Schües
Publication year - 2014
Publication title -
zeitschrift für praktische philosophie
Language(s) - German
Resource type - Journals
ISSN - 2409-9961
DOI - 10.22613/zfpp/1.1.8
Subject(s) - humanities , philosophy
Menschen sind zeitsensibel. Ihr Fuhlen, Erleben, Wollen und Handeln ist zeitlich strukturiert und bestimmt. Zeitregime beeinflussen und beherrschen durch ihre imperative Apodiktizitat, Homogenitat, Durchsetzungskraft und Geschwindigkeit die historische, kulturelle und gesellschaftliche Ordnung des Lebens und die Erfahrungen der Menschen. Aber nicht jede Lebensphase ist gleichermasen in die jeweilige Ordnung und Gestaltung des herrschenden Zeitregimes eingebunden, wie am Beispiel des Alters gezeigt werden kann. Der folgende Beitrag richtet einen phanomenologischen und kulturtheoretischen Blick auf die modernen und spatmodernen Zeitregime des Alters. Diese Lebensphase fordert in brisanter Weise zur Frage nach der Zeitsensibilitat auf, weil sich das Zeiterleben im Alter verandert. Das Alter zeigt sich in besonderer Weise als komplementar zu den gegenwartigen Zeitregimen, aber auch als widerstandig gegen sie.

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