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Die Marosszentanna-Kultur in Siebenbürgen
Author(s) -
Zsolt Körösői
Publication year - 2018
Publication title -
dissertationes archaeologicae
Language(s) - German
Resource type - Journals
ISSN - 2064-4574
DOI - 10.17204/dissarch.2017.439
Subject(s) - art
of PhD thesis submitted in 2017 to the Archaeology Doctoral Programme, Doctoral School of History, Eötvös Loránd University, Budapest, under the supervision of Tivadar Vida. Zielsetzung und Methode Das Ziel war, in der vorliegenden Dissertation die gegenwärtig in Siebenbürgen be kannten, vom Ende des 3. Jahrhunderts n. Chr. bis das Ende des 4. Jahrhunderts (manchmal bis zum Anfang des 5. Jahrhunderts) datierbaren Fundorte und Funde anzuhäufen und mit Hilfe deren die kurze, etwa anderthalbhundert Jahre lange Epoche zusammenzu fas sen. Ohne Auswahl wurden alle fachliterarischen Angaben, Grabungsberichte, Zusammenfas sungen, oder nur Teilprobleme bearbeitenden Studien und Dokumentationen verwendet, die jegliche Informationen über die siebenbürgischen spätkaiserzeitlichen Fundorte tragen. All das wurde im Fundortkataster an den entsprechenden Stellen summiert. In den Katalog wurden auch noch unveröffentlichte Fundorte und Funde aufgenom men, unter ihnen sind sowohl alte als auch zahlreiche neue Objekte zu finden. Im Fall der Letzte ren war ich an mehreren Fundstellen ein aktiver Teilnehmer. Die wichtigsten Fragen Nur ein Teil der im Katalog befindlichen Fundorte gehört zur Marosszentanna-Kultur. Was ihre genaue Zahl betrifft, kann nicht beruhigend beantwortet werden. Sowohl die Da tie rung als auch die Auslegung verändern sich – mit einer kleinen Übertreibung – in den ein zel nen Komitaten, bzw. lieber in den Sammelgebieten der verschiedenen Museen. So kommt es vor, dass die Fundorte der behandelten Epoche in der Fachliteratur als spätrömi sche, völker wan derungszeitliche, frühvölkerwanderungszeitliche, poströmische, postaurelia ni sche, prä feu dele, dako-romanische, frühgermanische, seltener gotische Fundorte, oder solche der Marosszentanna-, oder Marosszentanna-Tschernjachow-Kultur, bzw. als Fundstellen aus den 2–3, 2–4, 3–4, 4, 4–5 und 4–6 bezeichnet sind. In den neuen rumäni schen Studien – sich zu den europäischen Forschungen passend – tritt schon der Begriff „Spätkaiserzeit” auf und das Ende des großen siebenbürgischen Horizonts dieser Epoche, nämlich das Ende der Maros szent anna-Tschernjachow-Kultur wird „Posttschern ja chow” benannt. Das sollte in Sieben bür gen lieber als „Postmarosszent anna” lauten, was aber natürlich das Durcheinander der Be griff e der Kultur und Epoche steigern würde. In der oben skizzierten Lage verhindern die lückenhaften Forschungen, wenigen Fun de und die durchpo liti sierten Interpretierungen die beruhigende Gruppierung der bekannten Fund-

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