Medical Screening bei ionisierender Strahlung?
Author(s) -
Klaus Stadtmüller
Publication year - 2019
Publication title -
asu arbeitsmedizin sozialmedizin umweltmedizin
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 2363-4669
pISSN - 0944-6052
DOI - 10.17147/asu-2001-8456
Subject(s) - political science , gynecology , humanities , philosophy , medicine
Personen, die beruflich gegenüber ionisierender Strahlung exponiert sind, werden weltweit im Hinblick auf ihre Tauglichkeit medizinisch beurteilt. In Deutschland wird dies in der einschlägigen Richtlinie aktuell immer noch als „Arbeitsmedizinische Vorsorge“ bezeichnet. In der Schweiz hat die dafür zuständige Institution beschlossen, Medical Screening als Routinemaßnahme einzustellen. Der Artikel beleuchtet die rechtlichen Rahmenbedingungen und die arbeitsmedizinische Evidenz für das Vorgehen aus Sicht eines Schweizer Arbeitsmediziners, der in Deutschland „ermächtigter Arzt“ gewesen ist. Er plädiert darüber hinaus dafür, dass auch bei medizinischen Untersuchungen von Beschäftigten mit Strahlenexposition klar zwischen Gesundheitsschutz für die Beschäftigten und Betriebssicherheit für das Unternehmen differenziert werden muss.
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