DİE QUELLE DER TURKISCHEN GESCHICHTE
Author(s) -
Vehice HATİBOĞLU
Publication year - 1979
Publication title -
türkoloji dergisi
Language(s) - German
Resource type - Journals
ISSN - 0255-2981
DOI - 10.1501/trkol_0000000100
Subject(s) - political science , philosophy
Nach dem Tode des berühmten Hammurabi zogen die Oğuz-Türken in Streifzügen herum, um Babylonien zu erobern (um 1700 v.Chr.). Auf den Keilschrift-Tabletten, die der Sohn Hammurabis hinterlassen hat, steht geschrieben, dass er den, von seinem Vater geerbten Thron zu bewahren, einerseits mit den Semiten und andererseits mit den Kasits zu kampfen hatte. Er habe auch in Freuden die Kasits in die Flucht geschlagen. Nach diesem Kampf, seien die Kasiten nach Nord-Mesopotamien zurück gekehrt.1 Es stellte sich heraus, dass diese Stadt, die in der Nahe der süd-anatolischen Grenzen lag, ein Ort war, w» die Kasits sich sammelten. In der Zeit kâmpften auch die Hethiter, die ihre Haputstadt in Boğazköy hatten mit babylonischen Königen. Die babylonischen Königekampften aber auch zugleich mit den Semiten, ihren eigenen Stammesgenossen, die aus Süden herkamen. Unter diesen vielen Kampfen wurde Babylonien erschüttert. Die Kasiten, die diese Gelegenheit benutzten, wurden Herr über Babylonien und gründeten die III. babylonische Dynastie. Die Herrschaft der Kasiten in Babylonien dauerte ungefâhr 560 Jahre lang.
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