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Fragile Evidenz: Datenprobleme in der Risikobewertung für Chemikalien
Author(s) -
Martin Scheringer
Publication year - 2013
Publication title -
tatup zeitschrift für technikfolgenabschätzung in theorie und praxis
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 2199-9201
pISSN - 1619-7623
DOI - 10.14512/tatup.22.3.25
Subject(s) - biology
Für die Risikobewertung von Chemikalien werden Daten zu den physikalischen, chemischen und biologischen Eigenschaften aller kommerziell relevanten Chemikalien benötigt. Die Anzahl der Substanzen, deren Daten bislang erhoben worden sind, liegt jedoch unter fünf Prozent der insgesamt ca. 100.000 Industriechemikalien. Die Chemikalienverordnung der EU von 2007, REACH, verlangt im Prinzip, dass die chemische Industrie die fehlenden Daten erhebt. Erste Untersuchungen der nun unter REACH eingehenden Daten zeigen jedoch, dass unter den Daten stark fehlerbehaftete Werte auftreten, und es ist nicht klar, welche und wie viele Daten korrekt oder aber fehlerbehaftet sind. Die bisher verfügbare Evidenz zu den Eigenschaften kommerziell relevanter Chemikalien muss somit als fragil bezeichnet werden.

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