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»All or Nothing or Something Else«. Jonathan Safran Foers Eating Animals und die Rhetorik des Fleischverzichts
Author(s) -
Gwendolyn Whittaker
Publication year - 2012
Publication title -
zfk - zeitschrift für kulturwissenschaften
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 2197-9111
pISSN - 2197-9103
DOI - 10.14361/zfk.2012.0110
Subject(s) - nothing , philosophy , art , theology , epistemology
Für das erste Jahrzehnt dieses Jahrtausends lässt sich eine Flut medialer Aufklärung über die Bedingungen der gegenwärtigen Lebensmittelerzeugung und des Lebensmittelverzehrs verzeichnen: Seien es Filme oder Literatur – allein im deutschsprachigen Raum wurden unser Essen und unser Ernährungsverhalten in den letzten Jahren kritisch unter die Lupe genommen. Dabei drücken Titel wie Abgeschmeckt und aufgedeckt, Die Joghurt-Lüge oder Die Essens-Fälscher bereits den journalistisch-investigativen Anspruch gegenüber einer mächtigen Industrie und ihrer Lobbyisten aus, gegen welche die Filme und Bücher zu Felde ziehen. Solche Darstellungen konzentrieren sich in erster Linie auf die industrielle Erzeugung und chemische Belastung gegenwärtiger Lebensmittel und damit auf ihr gesundheitsgefährdendes Potential. Daneben sind aber auch Fragen ethischen Essverhaltens von Bedeutung, auch und insbesondere, was den Verzehr von Fleisch betrifft. Bücher wie Eva Gorris’ Unser kläglich Brot und Tanja Busses Die Ernährungs-Diktatur sind dabei eher den journalistischen Untersuchungen zuzurechnen, während Theresa Bäuerleins Fleisch Essen, Tiere Lieben und Karen Duves Anständig Essen in persönlicherem Ton gehalten sind. Insbesondere Duves Versuch, sich ein Jahr lang verschiedenen Ernährungsweisen im Selbst-

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