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Colors 1800/1900/2000: Signs of Ethnic Difference
Author(s) -
Nina Berman
Publication year - 2007
Publication title -
monatshefte
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1934-2810
pISSN - 0026-9271
DOI - 10.1353/mon.2007.0001
Subject(s) - ethnic group , history , sociology , anthropology
männliche Autoren nicht oder anders thematisiert und leistet. Weitere Fragen wären etwa, ob bestimmte Epochen oder politische/persönliche Konstellationen bestimmte Genrevermischungen begünstigen oder ob weibliche Autoren öfter und überzeugender biographische und autobiographische Themen gestalten. In dem vorliegenden Band gehörten zur ersten Gruppe Werke, die ein Programm weiblicher Geschichte aufstellen (Morgner), an historischen Persönlichkeiten einen weiblichen Selbstentwurf bieten oder auch Entwürfe männlicher Subjektivität, also Geschlechterrollen behandeln (Naubert, Unger, Bölte, Huch) und weibliche Identität historisch verankern (Unger, Paalzow). Die zweite Gruppe nutzt Historie dazu, die eigene erlebte Geschichte im größeren Zusammenhang zu verorten (Schirmacher, Andreas-Salomé), zu Maskenspiel und Empathie (Huch), als Rückzug aus der Gegenwart (Bäumer) bzw. Utopie (Wolf), schließlich als bloßen Vergleich ohne Moral (Gmeyner) oder gar zur Enthistorisierung (Aman). Zu den möglichen Genres, die mit dem Historischen vermischt werden, gehören Autobiographie (Schirmacher, AndreasSalomé, Wolf), Biographie (Naubert, Bölte), Nationalgeschichte (Naubert), Gegenwartsdarstellung (Fouqué), Stadtgeschichte (Unger), aber auch Entwicklungsroman (Huch, Bölte), Familienroman (Paalzow, Fouqué), Märchen (Naubert) und Mythos (Bäumer, Wolf).

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