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Physikalische Therapie: Neurotransmitter
Author(s) -
Jean-Michel Jeannin
Publication year - 2017
Publication title -
schweizerische zeitschrift für ganzheitsmedizin / swiss journal of integrative medicine
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.101
H-Index - 7
eISSN - 1663-7607
pISSN - 1015-0684
DOI - 10.1159/000480459
Subject(s) - neurotransmitter , medicine , neuroscience , psychology , central nervous system
Neurotransmittern involviert sind, gibt es eine gewisse Evidenz. Definitive Beweise sind aus methodologischen Gründen schwierig zu erbringen. Häufig erwähnt werden die Endorphin-Hypothese und die Monoamin-Hypothese [1]. Gemäss diesen Hypothesen sind β-Endorphin bzw. Dopamin, Noradrenalin und Serotonin involviert. Dies lässt sich in Tierversuchen gut nachweisen; der Zusammenhang zwischen Änderungen des Blutspiegels dieser Substanzen und den Änderungen zentralnervöser Funktionen beim Menschen lässt sich jedoch nur schwer untersuchen. Shevchuk [2] präsentiert seine Hypothese, wonach zwei konvergierende Faktoren eine Depression verursachen können: Ein Mangel an Stressoren sowie eine genetisch bedingte Veranlagung der Betroffenen, auf einen Mangel an Stressoren stärker als andere zu reagieren. Solche Stressoren sind z.B. häufige körperliche Tätigkeiten oder häufige Änderungen der Körpertemperatur, z.B. beim Schwimmen in kaltem Wasser oder Jagen in heissem Klima. Die Haut enthält 3bis 10-mal so viel Kältewie Wärmerezeptoren. Werden alle Kälterezeptoren gleichzeitig angeregt, z.B. beim Eintauchen in kaltes Wasser, wird eine besonders intensive Wirkung auf das Gehirn erzielt. Im Einzelnen aktiviert Kälte den Sympathikus und steigert den Gehalt von Noradrenalin im Blut sowie die Einleitung

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