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Author(s) -
Christoph M. Schempp,
Ute Wölfle,
Lüder Jachens,
Beate Kierey,
Jean-Michel Jeannin,
Chrischta Ganz,
Druck Ausrüstung Kraft Premium GmbH
Publication year - 2017
Publication title -
schweizerische zeitschrift für ganzheitsmedizin / swiss journal of integrative medicine
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.101
H-Index - 7
eISSN - 1663-7607
pISSN - 1015-0684
DOI - 10.1159/000478915
Subject(s) - psychology
Die wilde Malve ist eine liebenswerte, bescheidene und in der Volksheilkunde beliebte Heilpflanze. Malva sylvestris («Grosses Käslikraut») ist eine ausdauernde, 30–150 cm hohe, aufrechte Staude. Die Stängel sind kantig und behaart. Die Blätter sind fünfbis siebenlappig und ebenfalls behaart. Die zweigeschlechtlichen Blüten tragen fünf rosabis lilafarbene Kronblätter und haben einem Durchmesser von 2,5–5 cm. Malva neglecta («Kleines Käslikraut») ist eine meistens niederliegende, 10–15 cm hohe Staude. Die Stängel sind kantig, behaart und verzweigt. Die Blätter sind fünfbis siebenlappig und ebenfalls behaart. Die rosabis lilafarbenen Blüten sind fünfzählig. Blütezeit ist von Mai bis September [1]. Die Früchte sind 1 cm grosse, kahle, scheibenförmige Spaltfrüchte, welche in die einzelnen einsamigen Teilfrüchte zerfallen [2]. Die Früchte erinnern an einen Miniaturkäse; möglicherweise hat das zur Namensgebung beigetragen. Beide Malvenarten enthalten hauptsächlich saure Schleimpolysaccharide, Flavonoide, ätherische Öle und geringe Mengen von Gerbstoffen. Die Blüten enthalten Anthocyan-Farbstoffe [1, 3]. Arzneilich verwendet werden die getrockneten Laubblätter und von M. sylvestris auch die getrockneten Blüten [1].

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