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Eichenrinde, Kamille und Co: Phytotherapeutische Unterstützung von Kälbern mit Durchfall und Atemwegserkrankungen
Author(s) -
Elisabeth Stöger
Publication year - 2016
Publication title -
schweizerische zeitschrift für ganzheitsmedizin / swiss journal of integrative medicine
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.101
H-Index - 7
eISSN - 1663-7607
pISSN - 1015-0684
DOI - 10.1159/000442906
Subject(s) - physics
Gerbstoffe schützen Pflanzen vor Fäulnis sowie vor dem Eindringen von Nässe und Bakterien. Sie sind wasserlöslich – dies ist bei der Zubereitung zu beachten. Sie lassen Eiweisse ausfällen, indem sie Polypeptidketten der Eiweissmoleküle (z.B. Kollagen) miteinander vernetzen, wodurch unlösliche Eiweissverbindungen entstehen. Dies ist die Ursache für die immer vorhandene adstringierende Wirkung der Gerbstoffe. Gerbstoffe inaktivieren Enzyme und sind keimhemmend. Auf Schleimhäuten verfestigen sie die obersten Gewebeschichten. Sie können kleine Blutkapillaren abdichten und eine schützende Membran gegen Bakterien und chemische oder mechanische Reize bilden. Sie wirken entzündungswidrig, reizmildernd und lokalanästhetisch. Weiterhin schränken sie die Drüsenfunktion von Haut und Schleim-

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