Spagyrik - Alchemie für die moderne Ganzheitsmedizin
Author(s) -
Hans-Josef Fritschi
Publication year - 2015
Publication title -
schweizerische zeitschrift für ganzheitsmedizin / swiss journal of integrative medicine
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.101
H-Index - 7
eISSN - 1663-7607
pISSN - 1015-0684
DOI - 10.1159/000439289
Subject(s) - humanities , art , philosophy , gynecology , political science , medicine
Spagyrik ist in erster Linie eine Arzneitherapie. Im Zentrum steht die Heilmittelherstellung. Die spezielle Form der Pharmazeutik ist das Herzstück der Spagyrik. Deren Ziel ist es, aus unterschiedlichen Ausgangsmaterialien wie Pflanzen, Mineralstoffen oder Metallen hochwertige und subtil, aber dennoch tiefgreifend wirksame Heilmittel herzustellen. Dies verbindet die Spagyrik z.B. mit der Homöopathie. Anders als bei dieser geht es der Spagyrik aber nicht nur darum, aus dem Ausgangsstoff eine Art feinstofflicher Energie herauszulösen und in einem Medium zu binden. Grundlegendes Ziel aller pharmazeutischen Prozesse, derer sich die Spagyrik bedient, ist die Umwandlung des Ausgangsmaterials (meist Pflanzen, Mineralien oder Metalle). In der spagyrischen Arzneimittelherstellung finden in erster Linie Transformationsprozesse statt. Ein Spagyrikum wird dadurch zum Heilmittel, indem der zu bearbeitende Grundstoff einen transformierenden Prozess durchläuft. Hier ergeben sich Verbindungen zur Anthroposophischen Medizin. Auch Rudolf Steiner lehnte sich bei der Begründung dieser Medizinform an Paracelsus und die Alchemisten an.
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