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Von «Kreml-Methoden» zum «Vertrauensprinzip»: 15 Jahre WZW-Kontroverse zum Verbleib der ärztlichen Komplementärmedizin in der sozialen Grundversicherung der Schweiz
Author(s) -
Hansueli Albonico
Publication year - 2014
Publication title -
schweizerische zeitschrift für ganzheitsmedizin / swiss journal of integrative medicine
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.101
H-Index - 7
eISSN - 1663-7607
pISSN - 1015-0684
DOI - 10.1159/000367823
Subject(s) - political science
Begonnen hatte alles mit einer kaum hinterfragten Umstrittenheitserklarung (bis dahin war die Entschadigung der arztlichen Komplementarmedizin weitgehend den einzelnen Versicherern uberlassen): Anlasslich der Revision des Krankenund Unfallversicherungsgesetzes (KUVG) verfugte die damalige Gesundheitsministerin Ruth Dreifuss im Jahr 1998 die provisorische Aufnahme der neu als umstritten erklarten funf «wichtigsten» arztlichen komplementarmedizinischen Disziplinen, d.h. Klassische Homoopathie, Traditionelle Chinesische Medizin, Anthroposophische Medizin, Neuraltherapie und Phytotherapie, in die obligatorische Krankenund Pflegeversicherung (OKP). Konsequenterweise war diese Verfugung indessen verbunden mit der Auflage eines Nachweises von Wirksamkeit, Zweckmassigkeit und Wirtschaftlichkeit (WZW) gemass Artikel 32 des Bundesgesetzes uber die Krankenversicherung (KVG) durch umfassende Studien im Rahmen eines mit 6 Millionen Franken grosszugig dotierten, auf 6 Jahre ausgelegten «Programms Evaluation Komplementarmedizin» (PEK). Schon damals war klar, was spater geflissentlich ubersehen wurde: Die Evaluation komplementarmedizinischer Therapiesysteme lasst sich nicht auf DoppelblindSchweizerische Zeitschrift fur

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