Das Immunsystem - wie entsteht antitumorale Immunität?
Author(s) -
Yuri Sankawa
Publication year - 2014
Publication title -
oncology research and treatment
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.553
H-Index - 48
eISSN - 2296-5262
pISSN - 2296-5270
DOI - 10.1159/000366431
Subject(s) - medicine
dächtnis» aus, das es dem Immunsystem ermöglicht, sich ein Antigen zu merken, mit dem es bereits Kontakt hatte: Nach einer erstmaligen Infektion bleiben Tund B-Zellen erhalten, die bei einer zweiten Infektion mit diesem Erreger schneller reagieren und zur Expansion antigenspezifischer Tund BZellen führen. Dieser Prozess wird mit jeder neuen Antigenexposition schneller und effektiver [3, 4]. Beide Arten der Immunantwort bestehen aus zellulären sowie humoralen (von lat. humor = Flüssigkeit) Komponenten. Während von den zellulären Bestandteilen der angeborenen Immunantwort vor allem Phagozyten und natürliche Killerzellen (NK-Zellen) von Bedeutung sind, stehen bei der erworbenen Immunantwort Subpopulationen der T-Lymphozyten (T-Zellen) wie CD4 T-Helfer-Lymphozyten (T-Helferzellen) oder CD8 zytotoxische T-Lymphozyten (CTL) im Vordergrund [2]. Während die T-Zellen Antigene im Sinne einer zellvermittelten Immunantwort direkt erkennen können, sind im humoralen Teil der erworbenen Immunantwort B-Lymphozyten (B-Zellen) für die Produktion von Antikörpern zuständig.
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